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Gabriel Weise ist neuer Vorsitzender der Jusos Kassel-Stadt

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Gabriel Weise

Gabriel Weise wurde am 13.1.2018 zum Vorsitzenden der Kasseler Jungsozialisten in der SPD gewählt. Er ist der Nachfolger von Julia Weige, die das Amt nach zwei Jahren niederlegte. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung", erklärt der 24-jährige Kunststudent, der in Kassel aufgewachsen ist und die letzten zwei Jahre bereits Stellvertreter von Weige war. "Meine Vorgängerin, Julia Weige, hat hervorragende Arbeit geleistet. Ihr haben wir es zu verdanken, dass wir Jusos in Kassel zu einer großen Gruppe herangewachsen sind und so auch eine laute Stimme in der Kasseler SPD sind."

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Juso-Unterbezirkskonferenz 2018

Eine laute Stimme sind die Jusos auch bei der Absage an die Fortsetzung der Gro√üen Koalition, erkl√§rt Weise. "Wir fordern unsere Kasseler Delegierten, die am 21.01. zum Bundesparteitag fahren, dazu auf gegen die GroKo zu stimmen. Wir sind uns sicher, dass wir mit der Union keine zukunftsweisenden Antworten auf die Probleme unserer Gesellschaft finden werden." Weise f√§hrt fort: "Das zeigen auch die aktuellen Ergebnisse der Sondierungsgespr√§che. Keine der gro√üen Themen, die die Gesellschaft ver√§ndern und umtreiben werden in angemessener Art und Weise behandelt. Viel mehr verliert man sich viel zu oft im Kleinklein. Es werden vielfach nur kosmetische √Ąnderungen am Status Quo vorgenommen, wie sich an der R√ľckkehr zu der Parit√§t in der gesetzlichen Krankenversicherung zeigt. Daf√ľr wird von uns Sozialdemokrat*innen Entgegenkommen in Themen gefordert, die K.O. Kriterien darstellen sollten. Hier sind als Beispiele die Themen Obergrenze, die Ankerlager, in der auch unbegleitete minderj√§hrige Gefl√ľchtete untergebracht werden sollen oder der stark reglementierte Familiennachzug in der Fl√ľchtlingspolitik zu nennen.

Aber auch in anderen Themenbereichen wie Umwelt und Steuern werden der SPD viele Zugest√§ndnisse abverlangt. Wenn bereits die faktische Abschaffung des Kooperationsverbotes oder die Reduzierung des Einsatzes von Glyphosat als Erfolge in dem Papier verkauft werden, ist das kein gutes Zeichen f√ľr eine Koalition. Des Weiteren stehen in dem Papier wieder Forderungen, wie das R√ľckkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit, die schon vor vier Jahren im Koalitionsvertrag festgehalten wurden und dennoch mit der Union nicht umgesetzt werden konnten. Das zeigt wie zuverl√§ssig Koalitionsvertr√§ge von der Union eingehalten werden."

Als Schwerpunkte f√ľr das kommende Jahr nennt Weise, der bereits seit 6 Jahren in der SPD und bei den Jusos aktiv ist, in seinem Arbeitsprogramm z.B. Aktionen wie ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen oder die bereits erfolgreiche Vereinstour der Jusos Kassel, weiter zu f√ľhren. Ein besonderes Anliegen ist Weise, dass sich alle Mitglieder aktiv mit ihren Themen einbringen k√∂nnen. Mehr Informationen unter www.jusos-kassel.de.

Veröffentlicht: 15.01.2018

© SPD Unterbezirk Kassel-Stadt
Datum des Ausdrucks: 19.06.2018