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Wer hat Recht? Weg mit §219a

Die SPD Kassel lädt ein zur Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wer hat Recht? Weg mit §219a“.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 22.08. 2018, ab 19 Uhr im Haus der Sozialwirtschaft, Treppe 4 , 34117 Kassel.

Im Vorfeld des am 28. August 2018 in Kassel stattfindenden Prozesses gegen die Kasseler Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus, möchte die SPD Kassel in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Nora Szász und Petra Zimmermann (pro familia) diskutieren. Die Kasseler Frauenärztin und ihre Kollegin wurden angezeigt, weil sie auf ihrer Homepage einen Hinweis darauf geben, dass sie als Frauenärztinnen auch Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Die reine Information von Ärztinnen über Schwangerschaftsabbrüche ist in Deutschland gemäß §219a strafbar.

Podium:

  • Nora Szász, angeklagte Frauenärztin aus Kassel
  • Petra Zimmermann, pro familia
  • Esther Kalveram, SPD Kassel
  • Timon Gremmels, MdB
  • Moderation: Armin Ruda

Hintergrund:

Die Kasseler SPD hat sich auf ihrem Parteitag im Frühjahr für eine Abschaffung des §219a ausgesprochen. Ein Informationsverbot über eine medizinische Dienstleistung sei sowohl für betroffenen Frauen, als auch für informierende Ärztinnen nicht tragbar. Gerade im Vorfeld des in Kassel stattfindenden Prozesses, werde das Thema in der Stadtgesellschaft rege diskutiert. „Uns ist es wichtig, dass auch die betroffenen Frauenärztinnen zu Wort kommen und nicht nur theoretisch über politische Lösungen diskutiert werde,“ so Esther Kalveram, die für die SPD Kassel auf dem Podium sitzen wird.

Veröffentlicht: 16.08.2018

© SPD Unterbezirk Kassel-Stadt
Datum des Ausdrucks: 18.11.2018